Reiseroute für Dänemark, Schweden und Norwegen: ein 10-tägiger Skandinavien-Roadtrip mit dem Wohnmobil

Karte von Dänemark, Schweden und Norwegen mit hervorgehobenen größeren Städten, die eine skandinavische Reiseroute zeigt.

blog authorBy Johanna Hansen shield verification Verified Expert

    Wenn du nur 10 Tage hast und drei Länder sehen willst, brauchst du eine Route, die im echten Leben Spaß macht und nicht nur auf der Karte gut aussieht. Dieser Guide ist für Reisende mit dem Wohnmobil gemacht, die Großstadt-Energie, Küstenfahrten und einen echten Fjordmoment wollen, ohne die ganze Reise mit verkrampften Händen an langen Fahrtagen zu verbringen.

    Du startest in Schweden (einfache Flüge, einfache Abholung), machst eine Schleife runter nach Dänemark für Kopenhagen und fährst dann nach Norwegen für Oslo und eine Fjord-Kostprobe, die sich trotzdem anfühlt wie: „Wow, genau deswegen sind wir hier.“ Das ist eine Reiseroute für Dänemark, Schweden und Norwegen, die du wirklich fahren kannst, selbst wenn du häufiger als geplant für Zimtschnecken anhältst. Und ja: Sie passt als Skandinavien-Roadtrip in 10 Tagen, ohne dass es zu einem Sprint wird.

    Schneller Überblick über deinen Skandinavien-Roadtrip in 10 Tagen

    Bevor wir Tag für Tag durchgehen, hier die Reise auf einen Blick, damit du das Tempo kurz gegenprüfen kannst. Sieh das als den Abschnitt „Ist das machbar?“

    Tag

    Übernachtung

    Hauptstimmung

    Fahrzeit (grob)

    1

    Stockholm

    Ankunft, Abholung, Bummel durch die Altstadt

    0–1 Std.

    2

    Region Göteborg

    Quer durch Schweden mit guten Stopps

    5–6 Std.

    3

    Bohuslän-Küste / Göteborg

    Küstentag in Schweden (Inseln, Meeresfrüchte, Klippen)

    1–3 Std.

    4

    Region Kopenhagen

    Schweden nach Dänemark über die Öresundbrücke

    4–5 Std.

    5

    Region Kopenhagen

    Ganzer Tag in Kopenhagen

    0–1 Std.

    6

    Nachtfähre oder Oslo

    Dänemark nach Norwegen (beste Abkürzungsoption)

    Minimales Fahren

    7

    Region Oslo

    Oslo-Highlights + entspannter Abend

    0–1 Std.

    8

    Region Flåm / Aurland

    Fjordtag (die „Poster“-Kulisse)

    5–6 Std.

    9

    Karlstad / Vänern

    Zurück Richtung Schweden, Reset in einer Seestadt

    5–7 Std.

    10

    Stockholm (Rückgabe)

    Rückfahrt, letzte Mahlzeit, Abschied von Skandinavien

    3–4 Std.

    So planst du eine Reiseroute für Dänemark, Schweden und Norwegen mit dem Wohnmobil

    Eine Wohnmobilreise durch drei Länder steht und fällt damit, die Logistik einmal richtig aufzusetzen, damit du nicht jeden Tag neu darüber nachdenken musst. Hier ist, was für diese Runde wirklich zählt.

    Starte in Schweden für die einfachste Abholung

    In Stockholm zu starten (oder in Göteborg, wenn dort deine Miete ist) hält alles unkompliziert: großer Flughafen, viele Serviceoptionen und ein leichter Rhythmus, bevor die ersten Grenzübergänge kommen.

    Wenn du die Wahl hast, ist ein kleineres Wohnmobil dein bester Freund für Kopenhagen und Oslo. Parken ist einfacher, Mautkategorien sind oft günstiger und du fühlst dich im Stadtverkehr deutlich entspannter.

    Wisse, was sich 2026 bei Reisedokumenten ändern kann

    Dänemark und Schweden sind im Schengen-Raum, und Norwegen nimmt ebenfalls am Schengen-System teil. Einreisebestimmungen können sich über die Zeit ändern, deshalb ist es immer sinnvoll, vor der Reise die neuesten offiziellen Hinweise zu prüfen und die richtigen Dokumente parat zu haben.

    Außerdem solltest du deinen Reisepass (oder einen offiziellen Ausweis, je nachdem, woher du kommst) griffbereit haben. Interne Grenzkontrollen können vorübergehend wieder eingeführt werden, und Fährgesellschaften fragen beim Check-in manchmal nach Ausweisen. Die Europäische Kommission bietet Hinweise zu vorübergehenden internen Grenzkontrollen, und das ist nichts, womit du an einem Terminal überrascht werden willst. 

    Verkehrsschild auf einer Brücke über offenes Wasser, das die Einreise nach Schweden innerhalb des Schengen-Raums markiert.

    Camping-Erwartungen in Schweden und Norwegen

    Die offizielle Tourismus-Website Schwedens weist darauf hin, dass Wildcampen mit dem Wohnmobil erlaubt sein kann, aber du musst bestimmte Regeln befolgen und darfst weder offroad fahren noch auf sensiblen Flächen wie Wäldern, Stränden, Weiden oder Rasenflächen parken. Heißt konkret: plane mit Campingplätzen und ausgewiesenen Wohnmobilstellplätzen und betrachte wilde Nächte als Ausnahme.

    In Norwegen ist das Jedermannsrecht real, aber es hat Grenzen. Die Hinweise von Visit Norway zum Zelten betonen die klassische Regel: mindestens 150 Meter Abstand zum nächsten bewohnten Haus oder zur nächsten Hütte halten und vermeiden, stark besuchte Hotspots zusätzlich zu belasten. 

    Die Route: Tag für Tag Reiseroute für Dänemark, Schweden und Norwegen

    Das ist das Herz des Guides. Ich gebe dir eine praktische 10-Tage-Runde, die mit dem Wohnmobil funktioniert, plus optionale Anpassungen, wenn es einen schlaueren Weg gibt.

    Tag 1: Stockholm 

    Hol dein Wohnmobil ab, mach einen schnellen Einkauf und halte den ersten Tag bewusst einfach. Stockholm belohnt zu Fuß gehen, nicht Autofahren. Nimm dir Gamla Stan (Altstadt), die Uferpromenade und ein Museum, das dich wirklich interessiert (Vasa ist der klassische Publikumsliebling, aber du entscheidest).

    Wohnmobil-Tipp: Such dir einen Campingplatz oder einen Stellplatz außerhalb des Zentrums und fahre mit öffentlichen Verkehrsmitteln hinein. Das ist weniger stressig und meist günstiger als die Jagd nach City-Parkplätzen. Wenn du ein konkretes Beispiel für das Stellplatz-Konzept bei Stockholm willst, schau in unseren Guide.

    Blick auf Gamla Stan in Stockholm, mit historischen Gebäuden, die sich in teilweise gefrorenem Wasser spiegeln.

    Tag 2: Stockholm nach Göteborg

    Ja, das ist ein längerer Fahrtag. Aber er ist der eine Tag, der die Idee eines Skandinavien-Roadtrips in 10 Tagen erst wirklich machbar macht.

    Brich ihn mit einem Stopp auf, der sich lohnt. Zwei einfache Optionen:

    • Örebro für eine Schloss-und-Mittagessen-Pause
    • Karlstad, wenn du einen Spaziergang am See willst und etwas langsamer machen möchtest

    Roll am späten Nachmittag in Göteborg ein, check ein und such dir etwas zu essen. Göteborg kann Meeresfrüchte. Halte es unkompliziert. Morgen wartet der Küstentag.

    Tag 3: Bohuslän-Küstentag 

    Wenn du Bohuslän noch nicht auf dem Schirm hattest, wirst du dich bald fragen, warum nicht mehr Leute darüber reden. Denk an Granitküste, bunte Fischerdörfer, salzige Luft und dieses Gefühl von „Ich könnte hier einen Monat bleiben.“

    Wähle ein oder zwei Stopps, nicht fünf:

    • Marstrand für entspanntes Insel-Feeling und Festungsblicke
    • Smögen, wenn du klassische Postkarten-Stege und Meeresfrüchte willst
    • Lysekil, wenn du dramatische Küstenwanderungen suchst

    Bleib an der Küste, wenn du einen richtig guten Stellplatz findest, oder fahr zurück Richtung Göteborg, wenn du eine größere Auswahl an Ausstattung willst.

    Felsige Küste in Bohuslän bei Sonnenuntergang, mit einem kleinen Segelboot, das zwischen glatten Granitinseln ankert.

    Tag 4: Göteborg nach Kopenhagen (über Malmö und die Öresundbrücke)

    Heute fährst du nach Süden Richtung Malmö und wechselst nach Dänemark. Die Überquerung selbst gehört zum Spaß. Die Öresundbrücke ist ikonisch, und sie ist auch einer der festen Kostenpunkte, die du einplanen solltest.

    Die Preise der Öresundbrücke hängen von Fahrzeuggröße und Tickettyp ab. Die offizielle Seite Øresundsbron listet die 2026er Preise für eine einfache Fahrt, inklusive 470 DKK regulär für einen Pkw bis 6 m und 940 DKK regulär für ein Wohnmobil in der Kategorie 6–10 m (Rabattoptionen wie ØresundGO werden ebenfalls genannt). 

    Wohnmobil-Tipp: Versuch nicht, Kopenhagen am Lenkrad zu gewinnen. Park bei DCU Camping Absalon und nutze Züge und Fahrräder. Kopenhagen ist dafür gemacht.

    Tag 5: Kopenhagen 

    Das ist dein Städtetag. Erlaub dir, ihn zu genießen, ohne das Wohnmobil zu bewegen.

    Ein solider Kopenhagen-Tag sieht so aus:

    • Nyhavn früh (bevor es zur Fotoshooting-Convention wird)
    • Ein Schloss oder ein Museum, nicht alles
    • Street Food bei Reffen oder Torvehallerne, wenn du Abwechslung willst
    • Ein langer Spaziergang, der mit Kaffee und Leute-Beobachten endet

    Wenn du im Sommer unterwegs bist, ist das auch ein perfekter Tag zum Runterschalten. Langes Tageslicht lässt alles machbar wirken. Füll nicht jede Stunde nur, weil du es kannst.

    Die Statue der kleinen Meerjungfrau sitzt auf einem Felsen am Meer in Kopenhagen, Dänemark.

    Tag 6: Dänemark nach Norwegen 

    Hier kannst du deine Reiseroute für Dänemark, Schweden und Norwegen entweder richtig smooth oder unnötig anstrengend machen, und der Unterschied ist eine Entscheidung.

    • Option A (empfohlen): Nachtfähre von Kopenhagen nach Oslo. DFDS betreibt die Strecke Kopenhagen–Oslo und positioniert sie als Übernachtüberfahrt mit Kabinen und Ausstattung an Bord. Das ist ein Klassiker, weil du dir einen ganzen Fahrtag sparst und ausgeruht in Norwegen ankommst. 
    • Option B: zurück durch Schweden nach Oslo fahren. Absolut machbar, bedeutet aber oft, dass du Öresund noch einmal zahlst und mehr Zeit auf Autobahnen verbringst. Wenn du gerne fährst, okay. Wenn du Energie für Norwegen willst, gewinnt die Fähre meistens.

    Tag 7: Oslo 

    Oslo ist eine perfekte Reset-Stadt. Sie ist kompakt, leicht zu navigieren und voller kleiner Gewinne: Uferpromenaden, moderne Architektur und Parks, die sich so anfühlen, als würden hier wirklich Menschen leben (weil sie es tun).

    Wähle zwei Ankerpunkte:

    • Opernhaus-Dach für die Aussicht
    • Vigeland-Park für einen low-effort, high-payoff Spaziergang
    • Bygdøy-Museen wenn du Kultur willst, ohne dass der Tag zum Marathon wird

    Wohnmobil-Realitätscheck: In Großstädten gibt es oft Einschränkungen für Wohnmobil-Parkplätze, und Norwegens offizielle Tourismusinfos empfehlen deutlich Campingplätze und ausgewiesene Wohnmobil-Stellflächen, besonders in der Hauptsaison. 

    Das Osloer Opernhaus leuchtet in der Dämmerung, moderne Architektur spiegelt sich im ruhigen Hafenwasser.

    Tag 8: Oslo nach Flåm oder Aurland 

    Heute ist dein Tag nach dem Motto: „Norwegen sieht aus wie im Internet.“ Die Region um Flåm und Aurland ist aus gutem Grund beliebt: steile Täler, Fjordwasser, das bearbeitet aussieht, und Aussichtspunkte, bei denen du mitten im Satz stehen bleibst.

    Fahr Richtung Fjordregion und wähle dann deinen Fjordmoment:

    • Ein Aussichtspunkt (Stegastein ist der bekannte)
    • Eine Fjordfahrt, wenn du den vollen Kinoeffekt willst
    • Eine kurze Wanderung, wenn du dir das Abendessen verdienen willst

    Das ist auch eine gute Nacht für einen richtigen Campingplatz. Heiße Duschen fühlen sich nach einem langen, landschaftsstarken Tag einfach anders an.

    Tag 9: Zurück Richtung Schweden (Oslo-Region nach Karlstad oder Vänern)

    Heute ist die Brücke zurück. Es ist nicht der spektakulärste Tag, aber er verhindert, dass dein Skandinavien-Roadtrip in 10 Tagen am Ende zusammenklappt.

    Fahr zurück durch die Oslo-Region und nach Schweden hinein. Ziel ist Karlstad oder ein anderer Stopp am Vänern, wo du leicht parken kannst, gut isst und noch einen letzten ruhigen skandinavischen Abend mitnimmst.

    Tag 10: Rückfahrt nach Stockholm 

    Fahr zurück nach Stockholm, gib dein Wohnmobil zurück und plane eine letzte Mahlzeit, die sich wie ein echtes Finale anfühlt. Wenn du Zeit hast, nimm noch einen letzten Spaziergang am Wasser mit. Das ist ein schöner Abschluss für eine Reise, die drei Länder abdeckt, ohne dass es sich so anfühlt, als hättest du auf der Autobahn gelebt.

    Wohnmobil-Logistik, die deine Reise retten kann (und dein Budget)

    Das ist der Kram, den niemand lesen will, bis man an einer Mautstation oder einem Fährterminal steht und sich fragt, was man falsch gemacht hat. Machen wir es einfach.

    Maut in Dänemark: meist Brücken, nicht Autobahnen

    Wenn du Mautstraßen aus anderen Teilen Europas kennst, ist Dänemark angenehm unkompliziert. Eine praktische Übersicht für 2026: keine klassischen mautpflichtigen Autobahnen für Pkw, aber es gibt große kostenpflichtige Querungen wie Storebælt und Öresund

    Wenn du doch quer durch Dänemark fährst (statt die Fähre Kopenhagen–Oslo zu nehmen), kann Storebælt relevant werden. Storebælt bietet zudem eine spezielle Wohnmobilvereinbarung für bestimmte Fahrzeuge, mit einem gelisteten rabattierten Preis für 2026 (314 DKK) unter definierten Bedingungen.

    Maut und Fähren in Norwegen: AutoPASS ist der Name, den du ständig sehen wirst

    Norwegen nutzt automatische Mautsysteme, und ausländische Fahrzeuge sind eingeschlossen. Die Maut wird automatisch über das Kennzeichen oder über eine AutoPASS-Vereinbarung abgerechnet, und dein schwedischer Vermieter wird diese Gebühren in der Regel nach der Reise an dich weiterreichen.

    AutoPASS weist auch darauf hin, dass ausländische Fahrzeuge den höchsten Tarif zahlen können, wenn wichtige Details wie Emissionsklasse nicht registriert sind. Deshalb lohnt es sich, zu bestätigen, dass diese Infos hinterlegt sind. Wenn du Fragen dazu hast, wie es bei deinem konkreten Wohnmobil funktioniert, melde dich gern bei unserem Kundensupport.

    Norwegische Schnellstraße mit AutoPASS-Mautportalen unter bewölktem Himmel, aus Fahrersicht.

    Bei Fähren triffst du auf Systeme, die automatische Abrechnung unterstützen. Ein Beispiel ist FerryPay, das als Zahlungslösung für Fahrzeuge auf Fähren positioniert wird, besonders wenn du keinen AutoPASS-Tag oder keine Vorauszahlungsvereinbarung hast.

    Wo du schlafen kannst: Campingplätze, Stellplätze und was „Wildcampen“ hier wirklich bedeutet

    Hier entscheidet sich, ob sich eine Wohnmobilreise mühelos anfühlt oder jeden Abend Stress macht. Der Trick ist, deine Optionen zu kennen und für den richtigen Tag die richtige zu nutzen.

    Schweden: Campingplätze mit Stellplätzen für einfache Nächte kombinieren

    Schweden hat klassische Campingplätze mit kompletter Ausstattung, und es gibt auch Stellplatz-artige Wohnmobilstellflächen, die für kurze Aufenthalte gedacht sind und oft Basics wie Entsorgung und manchmal Strom bieten. Die offizielle Tourismus-Website Schwedens verlinkt sogar auf Tools und Buchungsplattformen, die Wohnmobilstellplätze in ihren Listen führen. 

    Plane es so: Nutze Campingplätze für Recharge-Nächte (Wäsche, lange Duschen, kompletter Reset) und Stellplätze, wenn du einfach nur einen sicheren, legalen Schlafplatz nah am Plan für den nächsten Tag brauchst.

    Norwegen: den Camping-Kodex beachten und respektvoll sein

    Norwegen nimmt Outdoor-Zugang ernst und erwartet auch von Besuchern ihren Teil. Die Camping-Hinweise von Visit Norway ermutigen Reisende, wann immer möglich ausgewiesene Campingplätze und Wohnmobilstellplätze zu nutzen, besonders in beliebten Regionen, und die Regeln des Jedermannsrechts rücksichtsvoll anzuwenden.

    Luftaufnahme eines naturschönen norwegischen Campingplatzes, umgeben von Wäldern, Seen und sanften grünen Hügeln.

    Budget- und Buchungstipps für einen Skandinavien-Roadtrip in 10 Tagen

    Du brauchst keine perfekte Tabelle für diese Reise, aber ein bisschen Strategie hilft enorm, wenn du Dänemark, Schweden und Norwegen in einem Rutsch machst.

    • Buche die großen Posten früh: Fähren und beliebte Campingplätze in der Hauptsaison.
    • Rechne damit, dass Städte teurer sind: Kopenhagen und Oslo werden die teuersten Nächte, wenn du nah dran bleiben willst.
    • Supermärkte wie Einheimische nutzen: ein guter Einkauf pro Land spart echtes Geld.
    • Wenn möglich, kleiner bleiben: leichteres Parken, oft günstigere Brückenkosten, weniger Sprit.
    • Plane feste Querungen ein: Öresund ist ein kalkulierter Kostenpunkt (und es lohnt sich). 

    Wenn dir Wert wichtig ist, ist die Nebensaison dein bester Freund. Du hast immer noch relativ lange Tage, bessere Verfügbarkeit und musst nicht mit jedem anderen Reisenden um denselben Stellplatz am Wasser kämpfen.

    Fahr-Tipps, die in Skandinavien wirklich zählen

    Du musst das Fahren hier nicht zerdenken, aber ein paar Gewohnheiten machen die Reise deutlich entspannter.

    • Sei ehrlich mit deinen Fahrtagen: 4–6 Stunden sind der Sweet Spot, wenn du trotzdem noch Zeit zum Entdecken willst.
    • Städte als Park-and-Ride-Tage nutzen: Kopenhagen und Oslo sind zu Fuß oder mit ÖPNV besser.
    • Wildes Parken nicht ausreizen: die Regeln sind strenger, als viele denken, und sensible Naturgebiete sind ein klares Nein.
    • Ausweis dabeihaben: Grenzkontrollen können passieren, und Fähren können Dokumente verlangen. 

    Und ehrlich: Der beste Tipp ist der simpelste. Wenn ein Ort voll und empfindlich wirkt, sei nicht das Wohnmobil, wegen dem Einheimische Wohnmobile hassen. Park dort, wo du parken sollst, zahl dann, wenn du zahlen sollst, und die Reise fühlt sich leicht an.

    Bunte Gebäude und historische Boote entlang des Nyhavn-Kanals in Kopenhagen an einem hellen Tag.

    Wenn du mehr Zeit hast: einfache Add-ons, die die Route nicht sprengen

    Zehn Tage sind knapp. Wenn du auch nur 2–3 Tage dranhängen kannst, wird aus „Highlights abhaken“ etwas, das sich wirklich entspannt anfühlt.

    • 2 Tage in Norwegen dazu: Im Fjordgebiet langsamer machen, eine längere Wanderung einbauen und aufhören, Sonnenuntergänge zu jagen.
    • 1 Tag an Schwedens Westküste dazu: mehr Bohuslän, mehr Inseln, mehr „Warum würde ich wegfahren?“.
    • 1 Tag in Kopenhagen dazu: Weil Kopenhagen zu den Städten gehört, die einen zweiten Tag belohnen.

    Fazit: Mach das Wohnmobil zum eigentlichen Punkt, nicht nur zum Transport

    Diese Reiseroute für Dänemark, Schweden und Norwegen funktioniert, weil dir das Wohnmobil erlaubt, in deinem Tempo zu reisen. Du bist nicht an Hotel-Check-in-Zeiten gebunden. Du kannst gutem Wetter hinterherfahren. Du kannst umplanen, wenn du eine Küstenstadt findest, die du liebst.

    Wenn du bereit bist, buche ein Wohnmobil in Schweden, das zu deinem Reisestil passt (die Größe ist hier wirklich wichtig), rechne Brücken- und Fährkosten vorher durch und lass dann Platz für das Beste: die ungeplanten Stopps, die am Ende die Highlights sind.



    Auf geht's ins Abenteuer!

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